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Info Arbeitsrecht - Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Es berät Sie Rechtsanwalt Rolfpeter Fasbender.

Kündigung

Soweit eine Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses droht, jedoch spätestens nach deren Ausspruch, sollten Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden. Nach Zugang der Kündigung bei Ihnen bleiben in aller Regel nur drei Wochen Zeit, um die Rechtmäßigkeit der Kündigung zu überprüfen, d.h. spätestens nach drei Wochen muss beim zuständigen Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage eingegangen sein! Dies gilt dabei sowohl für eine fristgemäße als auch eine fristlose Kündigung.

Abmahnung und fristlose Kündigung durch Arbeitger oder Arbeitnehmer

Das Arbeitsverhältnis kann vom Arbeitgeber aber auch vom Arbeitnehmer ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, wenn Gründe vorliegen, die eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist unzumutbar machen. Bei weniger gravierenden Fällen ist eine Kündigung des Arbeitgebers grundsätzlich nach einer vorherigen Abmahnung zulässig. Die meisten von Arbeitgebern ausgesprochenen fristlosen Kündigungen sind unwirksam!

Kündigungsfrist

Das Arbeitsverhältnis kann sonst in den ersten zwei Jahren mit einer Frist von vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Nach zwei Jahren beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Monatsende. Nach 5, 8, 10, 12, 15, 20 Jahren des Bestehens des Arbeitsverhältnisses verlängert sich diese Frist um jeweils einen Monat. Zu Gunsten des Arbeitnehmers können einzelvertraglich längere Fristen vereinbart werden.

Kündigungsgrund

Zu beachten ist, dass in Betrieben mit mehr als zehn Arbeitnehmern und bei Beschäftigungsdauer von mehr als sechs Monate eine Kündigung nur dann gerechtfertigt ist, wenn besondere Kündigungsgründe vorliegen, das können betriebsbedingte, personenbedingte oder verhaltensbedingte Gründe sein. Bei verhaltensbedingten Kündigungen ist grundsätzlich eine Abmahnung erforderlich.

Formfehler und Abfindung

Auch wenn eine Kündigung berechtigt erscheinen mag, lohnt es sich, fachkundigen Rat einzuholen, da häufig Formfehler bestehen, durch die die Kündigung unwirksam ist. Dann lässt sich häufig eine Abfindung aushandeln, auf die sonst kein Anspruch bestehen könnte.

Weitere Informationen zum Arbeitsrecht erhalten Sie auf folgender Seite

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Info Mietrecht Nürnberg - Für Vermieter und Mieter

Es berät Sie Hans-Peter Buch, Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht

Kündigung durch Vermieter oder Mieter

Auch ein Mietverhältnis kann wie ein Arbeitsverhältnis durch ordentliche Kündigung bei Bestehen eines unbefristeten Mietvertrages durch den Vermieter oder Mieter beendet werden.

Haben sie eine Kündigung erhalten, so handelt es sich immer um eine ordentliche Kündigung, wenn diese nicht ausdrücklich als außerordentliche Kündigung bezeichnet ist.

Kündigungsfrist

Wichtig ist: F ür den Mieter gilt seit dem 1. September 2001 bei einem unbefristeten Mietverhältnis (nicht beim Zeitmietvertrag oder bei Ausschluss der ordentlichen Kündigung für einen bestimmten Zeitraum) immer eine Kündigungsfrist von drei Monaten, unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses.

Die Fristen für den Vermieter bleiben gestaffelt. In den ersten fünf Jahren des Mietverhältnisses drei Monate, nach fünf Jahren sechs Monate und nach acht Jahren muss eine Kündigungsfrist von neun Monaten einhalten werden. Die bisherige Zwölf-Monatsfrist bei einem Mietverhältnis länger als zehn Jahren ist entfallen.

Fristlose Kündigung

Mit einer fristlosen Kündigung kann sowohl ein befristetes, als auch unbefristetes Mietverhältnis beendet werden. Voraussetzung ist, dass Gründe vorliegen, die die Fortsetzung des Mieterverhältnisses unzumutbar erscheinen lassen.

Wenn Sie eine Kündigung erhalten haben, sollten Sie sich möglich frühzeitig über Ihre Rechte informieren, sei es , dass die Kündigung möglicherweise unwirksam ist und Sie dann wieder etwas gelassener in die Zukunft schauen können oder sei es, um die Fristen für Ihren Kündigungswiderspruch einhalten zu können.

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