Grafik Home-Button

Linie Rechtsanwälte Linie

Spittlertorgraben 49
90429  Nürnberg
0911 / 28 63 20
Sie sind auf der Seite:

Insolvenzrecht Nürnberg

Rechtsanwalt Rolfpeter Fasbender berät Sie zum Insolvenzrecht

Insolvenzordnung (InsO)

Die Insolvenzordnung (InsO) ist am 01.01.1999 in Kraft getreten. Sie löste die bis dahin geltenden Bestimmungen der Konkursordnung (KO), der Vergleichsordnung (VglO) und der Gesamtvollstreckungsordnung (GesO) ab.

Aufgabe der Insolvenzordnung

Aufgabe der Insolvenzordnung ist es, die Gläubiger eines zahlungsunfähigen oder überschuldeten Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem zum Beispiel das Vermögen des Schuldners verwertet und die Gläubiger aus dem Verwertungserlös befriedigt werden (§ 1 InsO).

nach oben

Eröffnungsgrund

Eröffnungsgründe sind Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), Überschuldung (§ 19 InsO) oder die drohenden Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO). Der Eröffnungsantrag kann beim zuständigen Insolvenzgericht vom Schuldner selber (Eigenantrag) oder von einem Gläubiger (Fremdantrag) gestellt werden.

Von einer Insolvenz kann jeder betroffen sein, sei es im Privatleben (Stichwort: Privatinsolvenz) oder im Berufsleben (Stichwort: Unternehmensinsolvenz).

Privatinsolvenz

Häufig können Schulden aufgrund von Arbeitsplatzverlust, Scheidung oder sonstigen
Schicksalsschlägen nicht mehr zurückgezahlt werden. Dann kann es angezeigt sein, „in die Privatinsolvenz“ zu gehen. Hier besteht typischerweise Beratungsbedarf.

Unternehmensinsolvenz

Im Bereich der Unternehmensinsolvenz sieht sich der Geschäftsführer einer GmbH oftmals Ansprüchen des Insolvenzverwalters ausgesetzt (Stichwort: Geschäftsführerhaftung).

Die Staatsanwaltschaft leitet möglicherweise ein Verfahren gegen den Geschäftsführer ein (Stichwort: Insolvenzverschleppung).

nach oben

Überschuldung und drohende Zahlungsunfähigkeit

In der Insolvenz geht es oft auch um Bilanzen und die doppelte Buchführung. Dieses
Gebiet wird bei Fragen nach der Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit bedeutsam. Gerade einzelne Bilanzposten können über das Vorliegen oder Fehlen einer Insolvenzreife des Unternehmens entscheiden. Es gilt also, die „Zahlenwerke“ lesen zu können.

Vor der Tätigkeit beim Insolvenzverwalter habe ich bei einer weltweit agierenden Steuerberatungsgesellschaft im Körperschaftsteuerrecht gearbeitet und habe mich somit mit Bilanzen beschäftigt. Gerade wenn es um die Frage nach der Insolvenzreife Ihres Unternehmens geht, kann ich somit Ihre Interessen gegen den Insolvenzverwalter, Treuhänder und sonstige Beteiligte wirksam wahrnehmen.

Bei allen Fragestellungen ist es wichtig, frühzeitig Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufzunehmen und zu prüfen, welche Risiken bestehen. Wir stellen fest, ob und inwieweit geltend gemachte Ansprüche berechtigt sind. Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen eine Strategie zur persönlichen Schadensbegrenzung.

Soweit Sie Lieferant eines insolventen Unternehmens sind, kann es sein, dass Ihre gelieferte Ware im insolventen Unternehmen „untergeht“. Der Rechtsanwalt prüft Ihre Rechte und mögliche Vorgehensweisen gegenüber dem Insolvenzverwalter.

nach oben

Typische Tätigkeitsfelder im Insolvenzrecht sind:

  • Insolvenzanfechtung
  • Geschäftsführerhaftung
  • Insolvenzverschleppung
  • Schadenersatz
  • Schuldenbereinigung
  • Vergleichsschluss mit Gläubigern
  • Probleme in der „Restschuldbefreiungsphase“
  • Allgemeine Schuldnerberatung
  • Allgemeiner rechtlicher Beistand gegenüber dem Insolvenzverwalter
  • Prüfung von Eigentumsverhältnissen, Wahrnehmung der Rechte von Lieferanten
  • Verkauf von Grundstücken

Auch auf dem Gebiet des Insolvenzrechts ist dringend anzuraten, bei erkennbar werdenden Problemen frühzeitig Rechtsrat einzuholen.

Kontakt:

nach oben